Emmène moi a lá mer – Take me to the sea. Ja jetzt werden es einige Sinnsprüche in Fanzösisch sein, denn wir sind ja en France. Seit drei Tagen schwimmt das Blümsche wieder und segelt und brummt und zischt durch alles was vor Ihr/Ihm*innen 🙂 liegt. Nachdem wir den letzten Schäkel (nautischer Begriff) gewienert, das

Home Sweet (floating) Home. Es scheint wie eine Ewigkeit, dass wir durch die griechische Inselwelt, entlang der süditalienischen Küste nach Sardinien und Korsika segelten. Erinnerungen an türkisfarbene Gewässer, stürmische Nächte vor Anker, urige Segelgenossen und kulinarische Köstlichkeiten haben uns trotz der langen Pause, verursacht durch Corona, an unserem schwimmenden Zuhause, unserer Anthos, unserem Blümsche festgehalten.

Wie soll man so ein Jahr Revue passieren lassen? Wir haben viele Ansätze um enttäuscht zu sein, verärgert, deprimiert, pessimistisch etc. etc. Das Geschehene lässt sich wie immer nicht ungeschehen machen, also gibt es nur das Fazit: Ich sah drei Schiffe auf dem Meer . Mit dieser kleinen seglerischen Weihnachtsprosa wünsche ich mir … dass

Ich kam – ich sah – Corona
Beim letzten Beitrag noch mit Wasser unterm Kiel steht unser Blümsche jetzt wieder auf dem Parkplatz. Corona hat uns aufs Trockene gelegt, denn auch wenn wir zu Wasser keine Epidemie auslösen, macht es keinen Spaß mehr, leere Staedte und trostlose Marinas zu sehen.

Das Sturmtief, dass sich über dem Festland mit Böen bis zu 70 kn ankündigte, hat uns ganz schön durchgeschüttelt. Klaus hat unser Blümsche mit insgesamt acht Leinen vertäut und trotzdem war diese Nacht an Schlaf nicht zu denken. Der Sturm hat die sich auftürmenden Wellen über der Felsmole brechen lassen, die heran

Unsere Reise setzt sich fort, auch wenn Corona vor und hinter uns die Türen schließt. In Sardinien haben wir uns trotzdem wohl gefühlt, es gibt wunderschöne Buchten und Strände, sowie gemütliche Ortschaften und Marinas. Die winterliche Atmosphäre bei noch sonnigen 20 Grad am Tage macht uns nichts aus,

Nach unseren persönlichen Einschätzungen der Südküste Italiens und was wir bis jetzt in Sizilien erleben durften gefällt uns Sardinien besser. Hier gibt es wieder zahlreiche malerische Buchten und schöne Liegeplätzen mit schnuckligen Marinas. Letztere sind ziemlich ausgestorben auch aufgrund von Corona,

Wir haben uns scheint es verliebt ins Langfahrtsegeln oder bis jetzt sollte man sagen Längerfahrtsegeln denn so richtig kommt dass an ein Atlantiküberquerung noch nicht ran, was wir in der letzten Woche erlebten. Da uns Sizilien nicht so wirklich umgehauen hat planten wir unsere Passage nach Sardinien. Noch auf der Insel Lipari hatten wir

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