Nach meinem letzten Gebet an Zeus, den griechischen Wettergott hatten wir gehofft auf unserem Törn um Korfu etwas mehr Segelerfahrung zu bekommen, dem war dann aber leider nicht so. Hätte wohl eher zu Jupiter beten sollen, dem Wettergott der Albaner, denn wir kamen der Landesgrenze sehr nahe. Das haben wir dann u.a. daran gemerkt daß

Ach je schon wieder eine Woche rum, liegt das am Alter oder am Alltag? Ja tatsächlich hat sich eine Art Alltag eingeschlichen. Wir merken, daß wir eine Routine entwickeln auch wenn doch jeder Tag anders ist.  Letztes Jahr war das noch eine Mischung aus “Mach endlich” “Warum soll ich” “Scheiße geht nicht” denn das schwierigste

Diese Woche sind wir wieder Richtung Norden unterwegs nach Nydri und Lefkada. Einige Arbeiten gehen einfach nicht, wenn das Boot eine schwimmende Chandlery (Laden für Bootsbesitzer) ist. Natürlich haben wir viel zuviel unnützes Zeug mit, unter anderem zwei riesige Solar panelen, die wir ja jetzt gegen die Starkstrom panelen ausgetauscht haben, die in etwa doppelt

Wir sind wieder unterwegs unter Segel naja auch des öfteren unter Motor mangels Wind aber es kommt mir vor wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht auch wenn man es lange nicht mehr gemacht hat. Mein letzter Segeltörn in NZ ist schon ne Weile her und eine Segeljacht so wie unsere ist auch nicht das gleiche

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig. (Charles Dickens) Türen sind komisch. Sie öffnen sich für eine Person, mal per Knopfdruck, mal nur nach vorheriger Ansage, mal zaghaft und manchmal gar nicht. Denn die Tür steht irgendwie immer dazwischen. Zwischen Freund und Feind, zwischen Kindern und Eltern, zwischen Krieg und Frieden, zwischen

Also irgendwie kommt mir das alles so bekannt vor. So was wie eine Wiedergeburt oder ein deja vu. So ziemlich genau vor einem Jahr sind wir mit vollgeladenem Auto von Deutschland nach Griechenland via Österreich und Italien, im Gepäck den Kaufvertrag für die Jacht ANTHOS und viel Hoffnung für einen kurzen Segelsommer bevor sich dann

Aller guten Dinge sind drei 😉 Nach Absagen und diversen Hürden beim Auto beladen, sind wir endlich auf dem Weg zu unserer ANTHOS. Der dritte Versuch bringt uns unserem Ziel, dieses Jahr wenigstens noch ein paar Monate auf dem Wasser verbringen zu können, endlich näher. Corona hat auch diese Reise voll im Griff. Passenger Locator

Ja beim letzten Beitrag hatten wir schon optimistisch unsere Überfahrt nach Griechenland in Sicht. Alles war soweit gepackt, schließlich waren wir jetzt schon drei Monate unerwartet auf dem Trockendock. Das Ticket für die Überfahrt war gebucht und die Vorräte leer gemacht. Da hatten wir die Rechnung wohl nicht mit Corona gemacht. Der Virus hat entschieden

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